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Benzindiebe

Mon Cherie

“Da hat Ihnen jemand das Benzin geklaut”, meinte heute ein freundlicher Herr aus der Werkstatt. Und er schien gar nicht sonderlich überrascht zu sein. Im Gegensatz zu mir. Aber er erlebt das anscheinend öfter.

Jetzt ist das ja so: In so einen Vespa-Tank passen vielleicht 9 Liter Sprit. Sagen wir, das Ding war halb voll. Sagen wir, ein Liter Benzin kostet einen Euro. (Oder gibt es da einen eigenen Schwarzmarktpreis?). Macht also etwa: 5 Euro Gewinn auf der Seite der Bösen.

Eine halbe Stunde Arbeitszeit in der Werkstatt fürs Wiederzusammensetzen von Benzinhahn, Schläuchen und Was-weiß-ich-was, und eine neue Batterie, weil die alte – zum Stillstand verdammt – mit der Zeit ihren Geist aufgegeben hat. Macht 120 Euro Verlust auf der Seite des Guten.

Ist das fair? Ich finde nicht. Wenn mir mein Fahrrad geklaut wird, dann halten sich Gewinn und Verlust wenigstens halbwegs die Waage.

Ich spar jetzt also ein bisschen übers Wochenende, bin ab nächsten Montag wieder auf zwei Rädern unterwegs und werde zur Sicherheit ein sehr giftiges Mon Cheri und eine alte Grußkarte in der Nähe des Benzinhahns platzieren.

2 Antworten auf „Benzindiebe“

und warum war sie dann vorher in ordnung und jetzt nicht mehr? ohne benzin kein starten, ohne starten keine gute batterie… die ist qualvoll verendet…

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