Beiträge vom Mai, 2008

Kennst du Grand Theft Auto?

Samstag, 17. Mai 2008 18:54

Im San Andreas-Teil gibt es dort eine kleine, nervige Mission, in der man auf einem Motorrad einem Pizzaboten hinterherjagen muss. Hab ich glaub ich nie in der Zeit geschafft damals. Heute hab ich das wieder gut gemacht.

Dieses kleine rote Fahrschul-Fahrzeug ist an einer Kreuzung in der Donaustadt an mir vorübergefahren und hat mich ein bisschen an die Fahrschule Non-Stop erinnert. Also hab ich alles was ich in GTA und im richtigen Leben so gelernt hab ausgepackt und mit meiner Vespa Jagd auf den Smart gemacht. Und irgendwann war das kleine Ding tatsächlich nicht nur eingeholt, sondern ich bin auch noch schön bei Rot dahinter zu stehen gekommen. Das klingt leichter als es ist, Samstag nachmittag beim Donauzentrum. Probiert das mal.  

Ferrari

Die Fahrschule Rainer bietet nicht nur Ferrari-Fahren ohne Aufpreis. Inzwischen hab ich mich natürlich ein bisschen schlau gemacht, und es gibt noch mehr: Mit der Fahrschule RAINER Karte kommt man zum Beispiel gratis in die Nachtschicht. Und die besitzt nicht nur einen Ferrari, sondern auch einen Lamborghini. Der “Die mit dem Ferrari und dem Lamborghini”-Aufkleber muss wohl erst trocknen.

Also nochmal zusammenfassend, da hätten wir: eine Fahrschule mit “RAINER Durchkommensgarantie”, zwei für AnfängerInnen total übermotorisierte Sportwagen und Gratis-Eintritt in die Großraumdisko. Super-Kombi.

Aber das beste (das hab ich jetzt schon öfter bei Fahrschul-Websites gesehen – und frag mich grad,… was mach ich dort eigentlich?): Es gibt natürlich gekonnt geposte Bilder von allen Schulungs-Ausfahrten im Ferrari und im Lamborghini. Das parallel Einparken kommt dann hoffentlich auch bald dran…

Parksünder

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Falls jemals Scheinehe mit einer Lesbe, dann mit Ellen DeGeneres

Samstag, 17. Mai 2008 14:01

Hit itGut, sie ist inzwischen 50, das kommt mir im Moment noch ein bisschen alt vor. Niemand sollte Frauen heiraten, die nicht deutlich jünger sind als die eigene Mutter. Auch nicht zum Schein.

Andererseite schmeißt sie die vielleicht lustigsten Promi-Geburtstagspartys, wie man auf diesem fantastisch ausgeleuchteten – ähm – Schnappschuss von ihrer “about 600 of Ellen’s closest friends showed up at the Warner Brothers Studio backlot”-Feier deutlich sehen kann.

In Wirklichkeit stellt sich das Problem natürlich eh nicht. Weil Ellen wird wohl bald unter der Haube sein. Sie will ihre langjährige Partnerin Portia de Rossi heiraten (die hat zumindest gerüchteweise tatsächlich Erfahrung mit Scheinehen. Ging nicht gut). Zumindest soll sie das am Rande ihrer Fernseh-Show verkündet haben, kurz nachdem das Oberste Gericht in San Francisco (ha!) ein Verbot der dortigen Homo-Ehe für Verfassungswidrig erklärt hat.

Womöglich wird sie sich da aber beeilen müssen. Die lange und ziemlich chaotische Geschichte der kalifornischen Homo-Ehe ist nämlich damit wohl noch nicht zu Ende. Die geht bisher – in groben Zügen so:

• 2004 stellt die Stadtregierung von San Francisco homosexuellen Paaren Heiratsurkunden aus.

• Der Oberste Gerichtshof von Kalifornien erklärt die vier Monate später für ungültig. Wer geheiratet hat ist jetzt also wieder unverheiratet.

• Im September 2005 beschließt daraufhin das kalifornische Parlament ein Gesetz, das die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen PartnerInnen erlaubt.

• Mein Landsmann Arnold Schwarzenegger legt aber als zuständiger Gouverneur sein Veto ein. Das Gesetz ist also beschlossen, tritt aber nicht in Kraft.

• Und jetzt hat sich das Oberste Gericht in Kalifornien wieder mit dieser Angelegenheit beschäftigt und festgestellt, dass alle Gesetze, die gleichgeschlechtlicher Ehen verbieten, verfassungswidrig seien. Das betrifft also gar nicht direkt das von Arnold Schwarzenegger blockierte Gesetz, sondern die Grundlagen für die Ungültigerklärung der Ehen von 2004. Beispielsweise ein Gesetz aus den 70ern, das die Ehe als “one man, one woman” definiert. In etwa einem Monat können also wieder Homo-Ehen geschlossen werden, weil sie nicht verboten werden dürfen.

• Für kommenden November planen besonders fortschrittliche Kräfte allerdings bereits die Abstimmung über einen Verfassungszusatz, der die Ehe zwischen Personen des gleichen Geschlechts wieder verbieten soll.

Was dann mit denen passieren würde, die inzwischen geheiratet haben… Da müssten wir dann wohl Ellen fragen. Und eigentlich interessant auch, ob die 2004 verheirateten jetzt doch verheiratet sind.

Arnie will die Bestrebungen für diesen Verfassungszusatz übrigens nicht unterstützen. Geht jetzt auch schlecht, weil die Begründung für sein Veto zum homo-Ehen-Gesetz 2005 war, dass er findet, darüber sollten Gerichte und WählerInnen entscheiden und kein Parlament. Schwarzenegger damals: Ein solches Gesetz verwirre nur. “Wenn das Verbot von gleichgeschlechtlichen Ehen verfassungswidrig ist, ist dieses Gesetz unnötig. Wenn das Verbot verfassungsgemäß ist, ist dieses Gesetz wirkungslos.”

Das wär dann jetzt ja mal erledigt. Fürs erste.

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Fångad av en stormvind – Songcontest und Windmaschine

Freitag, 16. Mai 2008 23:26

Ja, dass mir als Titel dieser Geschichte das vielleicht unwichtigste Popzitat (gilt das überhaupt) der Musikgeschichte einfällt, enttarnt mich jetzt als andächtigen Songcontest-Schauer. Ist das eigentlich ein Outing? Na, nein, ich will keine Eltern unnötig beunruhigen. … Aber vielleicht Fragen Sie im Zweifel Ihren Sohn mal irgendetwas in die Richtung…

Egal. Worauf ich hinauswill: Bei Durchsicht der diesjährigen Kandidaten und -innen ist mir aufgefallen, dass ohne windzerzaustes Haar wohl auch dieses mal nichts geht.

Stormwind

Und ich war schon sehr versucht zu sagen: “Das mit der Windmaschine, das müssen sie noch üben, die im Osten”. Dummerweise hat jetzt aber ausgerechnet die Frau aus Andorra am weitestsen danebengegriffen. (Die rechts oben wäre das dann, falls wem die Entscheidung nicht ganz so leicht fallen sollte wie mir.)

Und weil sicher schon unzählige statistische Auswertungen zum Songcontest ergeben haben, dass sich föhnen bezahlt macht, wird wohl auch wer von denen gewinnen. Ich tippe auf die links unten. Das wär dann Bosnien-Herzegowina.

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Wetten?

Andererseits,… die Konkurrenz im Homosexuellen-Milieu ist groß.

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Und weil aller guten Dinge drei sind, und der Songcontest scheinbar nicht nur im Zeichen der fliegenden Mähne steht, sondern – zumindest in den ganzen Vorschaun – ein bisschen auch ausschaut wie eine Parade von Pedro Almodovar-Figuren, möchte ich das gerne noch damit unterstreichen: Rodolfo Chikilicuatre aka. David Fernández Ortiz, ein spanischer Comedian mit “Baila el Chiki Chiki”. Auch heiß.

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Und jetzt verputzen wir die Italiener

Mittwoch, 14. Mai 2008 22:12

Viel kalter Schweiß auf der Stirn. Kann an einer heraufziehenden Früh-Sommer-Grippe liegen, kann aber natürlich auch an der gar nicht so unscharfen Tiefkühlpizza liegen, die ich grad im Dienste meiner Lizenz-Anarchisten-Sammlung verspeist hab.

Aufgegabelt in Österreich

Und langsam beginne ich mich zu fragen, ob es nach der Euro eigentlich einen kleinen Abverkauf gibt. Also -50% auf alle Artikel mit Fußbällen drauf, so wie ab 7. Dezember bei Schoko-Nikoläusen.  

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Sommerfrische

Sonntag, 11. Mai 2008 18:47

Schütteln wir die Birn

Schärdinger Granit

Ist das das Gegenteil von Public Viewing?

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Großer Bahnhof

Sonntag, 11. Mai 2008 14:02

Großer Bahnhof

Worüber man sich nicht so alles freuen kann… Wenn der letzte Regionalzug mitten in der Nacht eine halbe Stunde auf den schwer verspäteten Zubringer wartet, zum Beispiel. Oder wenn man dann ein Auto mit bis dahin völlig unbekanntem Automatik-Getriebe ohne Kratzer in die heimatliche Garage manövriert.

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