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Markus und Eva Lichtenberger sind jetzt Freunde

Was EU-Abgeordnete in ihrer Freizeit machen? Wahlkampf natürlich. So kam ich heute zu der Ehre, der 429. Facebook-Freund der Grünen Politikerin Eva Lichtenberger zu werden. Und das ging so: Eva sagt, “Hallo! Ich bin Eva Lichtenberger und sitze für die Grünen im Europaparlament. Seit kurzem bin ich auf Facebook, um mehr Kontakt zwischen Brüssel und den Leuten herzustellen. Schreib mir, wenn dir ein EU-Thema am Herzen liegt! Lg, Eva.” Um die Freundschaftsanfrage zu bestätigen, klicke auf den untenstehenden Link.

Na, nix leichter als das.

Und natürlich gleiches Recht für alle. Herr Westenthaler, Frau Burgstaller, Herr Strache, Frau Fekter, hereinspaziert! Ich nehm euch alle.

Wahlkampfzeit ist Facebookzeit. Und bitte unbedingt die klassischen Facebook-Applikationen aktivieren: Sell Your Friends, Which Drug Are You?, Which Gay Movie Character Are You?, Compare Your Friends, Which French Philosopher Are You?, The Brain Game, Which Bar In Gmunden Are You?,… ach es gibt so vieles das Spaß macht… Ich freu mich schon sehr.

So, und jetzt kriegt Frau Lichtenberger automatisch eine Notiz auf ihrem Facebook-Profil, dass ich einen Blog-Eintrag über ihre Freundschaftsanfrage online gestellt habe. That’s so Web 2.0 …

9 Antworten auf „Markus und Eva Lichtenberger sind jetzt Freunde“

“Which Bar in Gmunden…” Moooooment, da werd ich hellhörig. Gibt’s da etwas, das ich über meine Heimatstadt wissen sollte? ;-)

Lieber Markus,

wenn dir das unangenehm war, als “Freund” angefragt worden zu sein, dann will ich mich entschuldigen. Die Idee dahinter ist immer noch, für Fragen der Leute offen zu sein. Und die Hemmschwelle, einer Abgeordneten zu schreiben ist einfach niedriger im Web 2.0 als normalerweise.

Hinzugefügt werden von mir nur Leute, von denen ich annehmen kann, dass sie an grüner Politik und/oder Europapolitik interessiert sind. Meine Seite und die Diskussionsgruppen, die ich gegründet habe, sind ein Angebot – es muss ja niemand mein “Freund” werden.

Lieben Gruß,

Eva Lichtenberger

ahm, nein nein,… unangenehm wars mir nicht. ich hab die einladung ja auch angenommen, das war ja kein versehen.

ich bin gesellig und ja eh an allem möglichen interessiert. und fragen (=einladen) kostet ja nix.

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