Beiträge vom Mai, 2010

Luxury, please! – XX

Sonntag, 30. Mai 2010 14:44

Heute: Ein bisschen teure Hotels. Weil sich Alkohol in guten Betten besser abbaut und man nie genug Spiegel im Zimmer hängen haben kann.

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Ich hab da eine Frage!

Donnerstag, 27. Mai 2010 0:01

Was sind “schmutzige Cevapcici”?

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Ost-Alarm beim Songcontest

Mittwoch, 26. Mai 2010 2:26

Soncontest ist ja seit einiger Zeit dreiteilig. Die jeweils besten zehn aus zwei Halbfinali kommen gemeinsam mit einer Hand voll Fixstartern in die große Endshow. Und heute ging das erste Halbfinale über die Bühne. Hat mich natürlich interessiert, wer weitergekommen ist. Hab ich also im Internet nachgeschaut. Und da steht dann zum Beispiel das:

“Im ersten Halbfinale setzten sich vor allem ost- und südosteuropäische Vertreter durch”, schreibt Welt Online. “Songcontest: Mehr Osteuropäer im Finale” ist der Titel des Berichts auf orf.at.

Oje, die alte Songcontest-Ost/West-Geschichte. Die pösen, pösen Osteuropäer schanzen sich die Punkte zu, voll gemein. Wirklich interessant dabei ist aber, wie man von dieser Ergebnisliste zu solchen Aussagen kommen kann:

Moldawien, Rußland, Estland ,Slowakei, Finnland, Lettland, Serbien, Bosnien&Herzegowina, Polen, Belgien, Malta, Albanien, Griechenland, Portugal, Mazedonien, Weißrussland, Island

Raus sind also Estland, die Slowakei, Finnland, Lettland, Polen, Malta und Mazedonien. Abgesehen von Finnland (die mit einer finnischen Polka, also auch nicht gerade klassisch westeuropäischer Mainstreammusik angetreten sind) und Malta (grottenfade Ballade) nicht gerade klassisches europäisches Kernland. Über die beiden ließe sich schon streiten.

Es sind nicht viele weiter, ja stimmt: Belgien, Griechenland, Portugal und Island. Aber erstens sind das eh 4 von 10, und zweitens das liegt wohl ja vor allem daran, dass die weitaus meisten Songcontest-Halbfinal-Teilnehmer nunmal im Osten liegen (nicht zuletzt weil alle finanzkräftigen Fixstarter aus Westeuropa kommen).

Im zweiten Semifinale werden dann überhaupt nur 5 Westler am Start sein (Israel muss man wohl “blockfrei” nennen). Nachdem davon zumindest die Schweiz und Holland zurecht rausfliegen werden, wird die Ost-Panik wohl am Donnerstag gleich weitergehen. Bisschen Nachdenken vorm tippen wär da mal nicht schlecht.

Und weil keine Songcontest-Geschichte ohne schrullige Einlage auskommt: Goran Bregovic hat sich einen serbischen Casting-Show-Star (gewonnen hat er nicht, aber aufgefallen is er trotzdem) geangelt und ihn nach Oslo geschickt.

Sein Auftritt im ersten Halbfinale heute war leider nichts im Vergleich zu diesem prächtigen Farbenspiel (verrät uns Youtube), aber trotzdem fast mein Lieblingslied.

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Geil mit V wie Flügel

Mittwoch, 19. Mai 2010 20:23

Ich vesuch gerade mit weit geöffnetem Mund und Hechelatmung ein Stück brennheißer Tiefkühlpizza auf meiner Zunge auf Schkucktemperatur runterzukühlen, da reißen mich zwei Titten in einem Obstgarten aus meiner Verbrennungspanik. “Will wer mit mir spielen?”, will die offensichtlich gerade etwas gelangweilte junge Frau mit dem Ball wissen. Anscheinend ist ihr auch ganz furchtbar heiß.

“Hä?”, denk ich mir und hechel vor mich hin. Was ist jetzt los? Aber da ertönen schon die ersten Schreie. “Ich! Ich! Ich! Ich!”

Da hat die Gute aber Glück gehabt. Eine Horde sexuell ausgehungerter Skispringer ist nämlich auch gerade auf der Wiese und spielt Beachvolleyball. Zu neunt. Und sie würden alle viel, viel lieber mit der überhitzten brünetten spielen. Was für ein Glück, dass das ein Mannschaftssport ist. Da können sie dann alle gemeinsam.

PR-technisch betreut wird die Volksbank Beachchallenge, um die es in diesem Werbespot geht, durch die MPM Sponsoring Consulting. Und die hat sich richtig was dazu überlegt. Unter dem Punkt “Strategie und Lösungskonzept” heißt es zum Beispiel, man möchte die Zielgruppe durch folgende Maßnahme passend ansprechen (offensichtlich war nicht nur der jungen Frau sehr heiß):

“Erstellung einer attraktiven Umgebung mit professionellen sportlichen Rahmenbedingungen, einzigartigen Event-Locations (Top Seen & Bädern über ganz Österreich´s Bundesländern)”

Und das Ergebnis wäre dann zum Beispiel:

“Glaubwürdigkeit und Akzeptanz und v.a. sehr viel Spaß innerhalb der Zielgruppe”

Also Spiel, Spaß, Titten und Skispringer. Bei dem Briefing wär ich gern dabei gewesen.

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Mach’s gut, meine kleine Farmville-Farm!

Samstag, 15. Mai 2010 13:12

Ich habe fast 12000 Blumen gepflückt, 4000 mal Gemüse geerntet, 5000 Früchte verzehrt und 3500 mal die Bäume geschüttelt. Es wird Zeit, sich zu verabschieden.

Dabei habe ich mir die Entscheidung  nicht leicht gemacht. Brauchen mich nicht meine Nachbarn dringend, damit ich ihnen Bauteile für ihren Stall schicke? Können die gemeinschaftlich angebauten Beeren auch ohne meine Hilfe rechtzeitig geerntet werden? Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich meine Tiere, nachdem ich sie hundertfach gestreichelt und gemolken habe, einfach so verkaufe?

Während der letzten Monate hatte ich nie das Gefühl, Farmville spielen wär irgendwie zu nichts gut. Aber kaum beschließt man, damit aufzuhören, stellt sich ein komisches Gefühl ein. Als wäre alles umsonst gewesen. Tausende Klicks, für nichts? Das kann nicht alles gewesen sein. Das hab ich einfach so nicht übers Herz gebracht.

Sie soll weiter blühen. Ohne mich, ohne bestellte Felder, um die ich mich alle 10 Stunden kümmern muss, damit die Weintrauben nicht vertrocknen und das Getreide nicht schimmlig wird. Ohne Kühe, Schweine, Enten und Ziegen, die gemolken und gestreichelt werden müssen. Nur mit ein paar hübschen Häuschen, meinem Farmer, einem Hund, drei Katzen und vielen Bäumen. Ganz sich selbst überlassen vor sich hin blühend. Ein Farmville-Nationalpark. Ein Ort der Stille und Einkehr. Ein Alterswohnsitz ohne Ernte-, Pflüg- und Aussäh-Stress. Vielleicht komm ich manchmal vorbei und streichel meine Katzen und den Hund, dem ich aber keine neuen Tricks beibringen werde.

Ich habe meine Mitte gefunden, mitten in Level 45. Ihr müsst mir nichts mehr schenken.

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Darf man’s?

Samstag, 8. Mai 2010 16:45

Scheinbar hat in Island schon öfter mal eine Schule wegen Vulkanausbruchs geschlossen gehabt.

(gefunden bei zeisman.de)

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