Tag-Archiv für » germanys next topmodel «

Jenny soll Kuchen essen

Freitag, 6. Juni 2008 14:56

Im Sinne einer geschlossenen Gestalt, es muss halt sein, ein letztes Wort zu Germany’s Next Topmodel. Also kurz und bündig: Ich habs nicht angeschaut. Weil die Final-Shows bisher eh immer eher langweilig waren.

Aber Jeniffer hat gewonnen. Dazu möchte ich ihr (wird ihr egal sein, aber trotzdem) sehr herzlich gratulieren. Ich war ein Fan.

Herzlichen Glückwunsch, Jennifer

Ja, da ist Zucker drin. Zucker und ein bisschen Mehl und Farbe. Beste Model-Nahrungsergänzung also.

Für mich wars das mit den Topmodels, die nächste Rauskick-Show startet ja schon morgen, und im Herbst wünsch ich mir dann die Alm zurück.

0 Kommentare

Ich bin ein Topmodel, holt mich hier raus!

Donnerstag, 22. Mai 2008 23:04

Ha, ja. Das ist natürlich schwierig, wenn nur noch fünf Kandidatinnen für Germany’s Next Topmodel im Rennen sind, und man immer noch welche loswerden muss. Warum da nicht in die Trickkiste einer anderen Show greifen? Bisschen Ekel, bisschen Stress, bisschen dauernd über die eigenen Gefühle reden müssen und mitkriegen was die anderen über einen denken, das treibt beim Dschungelcamp ja auch die KandidatInnen aus der Show.

Lecker Tentakel

Also werden frisch abgezogene Fischhäute um den nackten Topmodels gewickelt, Oktopusse um den Hals gehängt, dessen Arme zwischen die Zähne geschoben, die Tentakeln ausgelutscht… Keine schlechte Idee. Das legt die Nerven blank. Und wenn die gemeinsame Feindin Gisele nicht mehr da ist, dann tun sich zwischen den anderen plötzlich Gräben auf, wo niemand damit gerechnet hätte. Sie selbst wohl am allerwenigsten. Die Äxte fliegen tief. Und jede weiß: Wenn sie noch einer anderen was heimzuzahlen haben, dann müssen sie sich jetzt ranhalten. Diese Show, die nächste Woche und dann war’s das. Im Finale ist es zu spät.

Und weil das mir dem rumheulen und sticheln und streiten dann aber so gut funktioniert hat: Am Ende doch alle eine Runde weiter. Da wär ja schade drum.

Es dürfen also alle fünf zum Mach-Peyman-zur-Sau-Shooting antreten. Und da schreien sie dann Sachen wie: “Ich steck dir mal das Curry gleich in deinen Hintern rein, da kannst du mal sehen, wie das brennt.” Wie kommt man denn bitte jetzt spontan auf sowas?

Curry im Arsch?

Eines noch: Liebe Heidi Klum, ich hätte eine kleine Anmerkung zum Thema Etiquette. Da macht ihr ein Fotoshooting mit einem Konzept-Koch, der stolz auf seine Kreationen ist und praktisch … wie soll ich sagen … Mode kocht. Ein Mann der Haute Cuisine also. Und dann macht der eine Pasta-Figur. Und bitte, wenn ein Starkoch Pasta macht: Da macht man dann KEIN Ketchup drauf. Basilikum-Pesto, gehackte Oliven und Kapern, geschälte Cocktailtomaten, wenns schon was in Rot sein muss. Aber kein ordinäres Ketchup aus der Plastikflasche. Klassisches No-Go.

3 Kommentare

Schlechte Prognose

Freitag, 9. Mai 2008 19:30

Ja, ja, ja. Weiter daneben liegen kann man nicht. Ich habs selbst ja nicht gesehen gestern, aber Rachel ist raus. Und dabei hatte ich noch vor ein paar Tagen ganz großkotzig gemeint, es spricht einiges dafür dass sie gewinnt. Offensichtlich hab ich ja immer noch keine Ahnung von nix. Und das nach Monaten Germany’s Next Topmodel schaun.

Die Schweiz ist raus

Mehr kann ich dazu eh nicht sagen. Sehr arge Sachen wurden mir von der Folge nicht berichtet. Hat Heidi echt gesagt, Gisele ist fett?

Schon aus Solidarität gibt es jetzt erstmal täglich Zucker in den normalerwese ungesüßten Kaffee. Aber was soll ich sonst auch damit: Meine neueste Errungenschaft in der Rubrik Lizenz-Anarchisten: Wiener Zucker.

Wiener Zucker

0 Kommentare

Topmodels im Heidiland

Freitag, 2. Mai 2008 0:19

Wow, das war ja gestern mal eine Party, da sind die Fetzen, Buchstaben und noch diverse andere Sachen geflogen. Den vielen netten Gästen: Vielen Dank fürs Vorbeischaun! Weil der Kopf noch immer brummt, will ich dazu jetzt aber gar nicht mehr Worte verlieren.

Trainer i

Nix also heute mit 1. Mai im Prater, dabei hätte ich diesmal sogar gewusst, wann das Feuerwerk beginnt. Ein Pausen-Tag vor dem Fernseher.

Quasi noch im Halbschlaf wurde ich dann Zeuge von Sarahs Rausschmiss bei Germany’s Next Topmodel. Hat Heidi Klum eigentlich Einreiseverbot in Australien? Ja, sie ist wieder da, aber nur weil die Models ihr einfach ein Stück entgegengekommen sind und jetzt in Los Angeles residieren. Die Zeiten werden wohl wieder härter. Wer nicht spurt, kann heimgehen.

Ich verliere ja – jetzt wo’s aufs Finale zugeht – ein bisschen auch das Interesse. Und deswegen bin ich dankbar für Auftritte wie dem von Erika Eleniak. Beim Baywatch-Shooting durfte die Pamela Anderson 0.5 natürlich nicht fehlen. Die doch fast 20 Jahre, die inzwischen vergangen sind, sieht man dem Badeanzug allerdings deutlich an.

Oh, Erika.

Als Baywatch-Nixe in Würde altern geht wohl nicht. Der Altersunterschied zwischen künstlichen und natürlich gewachsenen Körperteilen wird immer deutlicher sichtbar. Ich wette, heute würde Eddi sie nicht mehr nehmen.

3 Kommentare

Tag That!

Montag, 28. April 2008 22:46

Ich lass mich von Werbung ja gerne inspirieren. Da gefällt mir etwas, und dann will ich es haben. Ich mach mir da nichts vor, ich bin da ziemlich einfach gestrickt. Und ich hab irgendwie das Glück, dass mir eher Dinge gefallen, die ich mir auch ganz gut leisten kann. Also meistens keine Autos. Wobei ich schon merke: Auch da ändern sich die Zeiten.

Jedenfalls hab ich, angefixt vom großartigen Axe Dry Spot, mit der langen Tradition der Deo-Roller gebrochen und zum Body Spray gewechselt.

Scheinbar bricht gerade eine sommerliche Proll-Phase über mich herein. Hoffentlich stolper ich nicht über Goldketterl beim Teleshopping.

[Und falls hier noch wer das Ding schon mal ausprobiert hat: Es würde mich wirklich sehr beruhigen zu erfahren, dass ich nicht der einzige Mensch auf Erden bin, der gezählte zehn Minuten gebraucht hat, um die Dose zum Sprühen zu bringen!]

Tag That!

Andererseits: Vielleicht hat das auch gar nichts mit simpel gestricktem Möchtegern-Proll zu tun. Vielleicht bin ich einfach wehrloses Opfer der perfiden Unilever-Marketing-Abteilung, die Dr. Stay Dry, seineszeichens Testimonial der Axe Dry-Reihe, als lebendiges Product Placement in auf den Laufsteg meiner Lieblings-Castingshow geschickt haben.

0 Kommentare

GNTM: El ataque de la cucaracha

Donnerstag, 24. April 2008 23:15

Was bitte war das denn? Heidi Klum nur zweimal in einer kurzen Einspielung, kein “Ich habe ein Foto für dich” am Schluss, niemand muss heimfahren? Kein Wunder, dass der Trailer so tief gestapelt hat. Das war wohl die mit Abstand langweiligste Folge von Germany’s Next Topmodel.

Im Zweifel kann man sich aber immer noch darauf verlassen, dass der eine oder andere Nervenzusammenbruch die Dramaturgie über die Stunden rettet. Ein Ohnmachtsanfall mit anschließender Gehirnerschütterung bremst die erste Kandidatin gleich vor dem Abflug nach Australien aus. Vanessa bleibt mit Eisbeutel im heimischen Jugendzimmer. Wanda betritt das Set beim Kunden mit einem herzhaften “Ich fühle mich furchtbar. Ganz krank.”

Gehirnerschüttert: Vanessa

Top aber natürlich- und es wird schön langsam wirklich langweilig – Gisele. Die Tierfreundin Gisele. Aber bei Küchenschaben in der Wohnung war dann Schluss mit lustig. “Ich schlafe lieber mit einer toten Küchenschabe als mit einer lebendigen”. Ach was. Also eine Dose Haarspray schnappen, schütteln, und die Cucaracha ordentlich einsprühen.

Weil man in einer Kakerlaken-Wohnung aber nicht alle einzeln im Sprüh-Lack ersticken kann, blieb das Problem allerdings bestehen. Kein Schlaf also für Gisele. Die Nerven lagen blank. Ein großer Showdown bei der Schluss-Entscheidung, Rolf sagt, alle finden Gisele total mühsam, Gisele sagt, Sarah würde ihr drohen ihr eine aufzulegen. “Wenn du nicht die Schnauze hältst, klatsche ich dich weg!” Würde Sarah sowas sagen? Na aber sicher!

Tränen, Geschrei, … und jetzt hassen sie sich offiziell, Gisele und alle anderen. Im Speziellen: Gisele und Sarah. Und das macht ein bisschen Hoffnung, dass das alles nächste Woche wieder etwas unterhaltsamer wird.

1 Kommentar