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Wenn’s knistert im Bett …

Sonntag, 18. Januar 2009 1:39

… dann lohnen sich aus Sicherheitsgründen ein Blick unter die Matratze …

Gefahr erkannt

… ein Griff ins Bücherregal …

Gefahr gebannt

… und  leere Schachteln nie wegzuwerfen.

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Der Traum vom eigenen Weihnachtsbaum

Dienstag, 16. Dezember 2008 23:39

WeihnachtskaktusIch mag Weihnachten. Das war eigentlich schon immer so, ohne jede pubertäre Unterbrechung. Ich hab mich nie gegen den religiösen Überbau gewehrt und nicht mal gegen den Hand in Hand gehenden Konsum-Freakout rebelliert. Weihnachten ist meins. Vielleicht weil es – spätestens seit ich nicht mehr zur Schule gehe und sowas wie Ferien nicht mehr relevant ist – die größte Zäsur im Jahreslauf ist. Zwischen 24. Dezember und Silvester ist Auszeit. [--> weiterlesen]

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Kubistisch wohnen: Ein Traum aus Gips und Stahl

Dienstag, 18. November 2008 12:39

Ich rotiere ja grad ein bisschen vor mich hin, was Verträge mit Banken, Bauträgern und Bodenlegern betrifft. Und jetzt, wo schön langsam alles unterschriftsreif wird, wurde es Zeit, mir meine neue Wohnung doch noch mal genauer anzusehen. Immerhin gabs beim letzten Mal ja noch keine Treppe, und nur so von unten lies sich das angehende Schlafzimmer ja nur als Inneres des im Raum hängenden Gips-Würfels erkennen. Da konnte man sich heute schon viel besser vorstellen, wie das alles so aussieht wenns mal wirklich fertig ist.

Für die Stahltreppe muss ich mir wohl noch irgendwas überlegen. Und ganz in Weiß sollte die Sache am Ende auch nicht bleiben. Das schreit schon jetzt nach großen Zimmerpflanzen und einer bunten hohen Wand. Wie auch immer ich die anmalen soll. Falls irgendwelche schwindelfreien Kunst-StudentInnen mit langer Stehleiter sich wo austoben wollen, ich bin für Vorschläge offen…

Comicblog-Youngster Knosef ist extra früh aufgestanden, damit ich nicht wieder ganz allein auf die Baustelle musste, vielen Dank nochmal dafür.

Jetzt brauchts noch ein paar Unterschriften hier und Bestätigungen da, dann kann ich endlich meine Fliesen aussuchen und bei einem Küchenplaner vorstellig werden. Weil das soll dann ja auch mal was gleichschaun am Ende. Und einen Geschirrspüler haben, denn darum geht’s ja in erster Linie.

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Na, fetzig: Wohnen am Park

Freitag, 1. August 2008 23:02

Was bin ich für ein schlaues Kerlchen. Und eines mit ein bisschen Glück gleich noch dazu. Da wär ich um ein Haar praktisch unter die Südost-Tangente gezogen, dabei geht das ja auch viel besser. Es war ja doch noch eine kleine Ecke für mich frei, in meinem Lieblingsbezirk. Gut, ohne Terasse, und ich wohne zwar am Park, aber schau auf die Straße,… aber immerhin: Ich habe eine Treppe in der Wohnung. Das hat nicht jeder!

Jetzt schau ich mir seit drei Tagen im Minutentakt die Wohnungspläne an und reich sie an Freunde und Freundinnen weiter, die mir dann versichern müssen, dass das eine ganz tolle Wohnung ist. Inzwischen bin ich überzeugt.

Und natürlich fahr ich dauernd dran vorbei und schau nach, ob eh alles in Ordnung ist. Nachdem das Gerüst immer näher kommt, wird’s wohl nicht mehr lange dauern bis meine neue Bleibe dann sogar ein bisschen Verputz abbekommt.

Da ist mir jetzt erstmal auch ein bisschen egal, dass ich möglicherweise auf einer Giftmülldeponie wohnen werde. Was juckt mich das im vierten Stock? Nein Spaß,… bitte keine Fliegerbomben in meinem Garten!

Und nachdem meine angehende Neo-Nachbarin versprochen hat, dass ich eh immer(?) zu ihr Frühstücken kommen kann, fällt das mit Ohne-Terasse dann ja gar nicht weiter ins Gewicht.

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Sind Staubwischer Schneepinkler?

Freitag, 25. Juli 2008 20:39

Ich hab nette Nachbarn. Sie haben eine große Wohnung, haben mir mal einen Sessel geborgt und lassen den Briefträger meine Packel bei ihnen zwischenlagern. Sie gehen zum Rauchen auf den Gang und feiern manchmal Parties. Leise.

Als mein Fahrrad zweimal aus dem Innenhof geklaut wurde, hab ich alle verdächtigt, nur sie nicht. Und als einmal ein Zettel am Gang hing, dass, wer immer täglich die Zeitung von der Türmatte im zweiten Stock klaut, sie gefälligst wenigstens wieder hinlegen möchte, wenn er sie ausgelesen hat, hätte ich meine Hand für sie ins Feuer gelegt.

Und neuerdings schreiben sie mir Botschaften auf das verstaubte Brett meines Küchenfensters-zum-Gang.

Eh nett, nur: Ich versteh’s nicht. REY MY STEREO?

Kehren wir doch zurück zum guten alten Post-It an der Wohnungstür! Es hat doch jahrelang so blendend funktioniert…

Und ja, ich muss putzen. Auch außen.

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Entscheidungsträger

Sonntag, 6. Juli 2008 21:37

Donauinsel WestendAlso im Endeffekt: Was soll ich in Favoriten? Ich wär ja schön blod, wenn ich von allem was mir hier gefällt so weit wegziehen würde, wie es halt geht ohne die Stadt ganz zu verlassen. Man darf sich da nicht kirre machen lassen vom Wartelistensystem. Platz 1 auf einer Liste von Wohnungsbewerbern sein, ist kein Sechser im Lotto.

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