Barbie’s Winterwonderland
Freitag, 29. Januar 2010 15:54
Tags: bilderalbum, schnee, winter, wohnen am park
Freitag, 29. Januar 2010 15:54
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Mittwoch, 27. Januar 2010 23:03
An Lady Gaga wird sich in ein paar Jahren bestenfalls noch in irgendwelchen Panel Shows jemand erinnern, meinen die einen. An die muss sich auch in ein paar Jahren gar niemand erinnern, meine ich. Weil sie nämlich höchst präsent bleiben wird. Weil die Welt ja die großen Superstars haben will. Und weil es einfacher ist, da auf kompetente Fachkräfte zurückzugreifen, als alle paar Monate jemand neues zu suchen. Das bringt’s nur für die ganzen Lückenfüller, mit denen man sich eh nicht länger beschäftigen will, weil sie nicht genug hergeben. Soweit mein Beitrag zum Thema “Wie die Welt funktioniert”.
Stefani Joanne Angelina Germanotte aka Lady Gaga gibt aber jede Menge her, verkauft sich in jeder Hinsicht ausgezeichnet und scheint das sogar halbwegs ohne gröbere psychische Läsionen auszuhalten.
Möglicherweise wird ihr das selbst bald mal zu fad, dann kauft sie sich vielleicht ein Häuschen neben dem von Tina Turner und setzt sich in der Schweiz zur Ruhe. Dass sie dem Publikum beim Hals raushängt, kann ich mir allerdings nicht so recht vorstellen. Da steckt viel zu viel Substanz hinter dem wahrscheinlich tatsächlich kurzlebigen Stil als dass man da nicht noch ein paar ordentliche Variationen nachschießen könnte.
Ein schönes Beispiel ist da ihr schon ein bisschen zurückliegender Auftritt in der sehr entlarvenden französischen Fernsehsendung Taratata. Dort haben die KünstlerInnen ja traditionell viel Gelegenheit, sich ein bisschen abseits ihrer gewohnten Trampelpfade zu präsentieren. Und das geht nicht bei allen gut!
Wer gleich zur Piano-Mitsing-Version von Pokerface skippen will: bei 1:50 geht’s damit los. Leider lässt sich der seltsame Player nicht davon abhalten, gleich mal loszulegen. Von mir nicht zumindest… [so, jetzt doch mit klassischem youtube-dings. der taratata-palyer ist leider ein bisschen schrottig]
Deshalb wird das zweite Video jetzt auch nicht schön eingebunden, sondern nur verlinkt. Zwei Songs gleichzeitig will ich dann doch niemanden zumuten. Trotzdem empfehle ich einen Blick auf die Version von “Eh eh” in der selben Sendung. Klingt gleich, als wär’s eine gute Einstimmung auf der sonntägliche Amanda Palmer Konzert in Wien. Und zeigt auch ein bisschen, wie weit die Gaga-Reise noch gehen kann.
Mittwoch, 27. Januar 2010 5:36
Weblogs sind was schönes. Und das tolle ist: Wie schön genau, das hat man selbst in der Hand. Vor ziemlich genau zwei Jahren hat das hier optisch etwas seltsam begonnen. In meinem Kopf hieß diese Farbe “Brombeer”. Das hat mir damals gut gefallen. Und dafür schäme ich mich heute sehr.

Weil das (wahrscheinlich nachweislich) Augenkrebs verursacht, hab ich das Layout dann ein paar Monate später entfärbt. Damit war ich dann eigentlich recht lange zufrieden. Aber alles muss irgendwann ein Ende haben. Und warum da oben ein Bleistift ist, hab ich selbst nie ganz verstanden.

Es wurde also Zeit für etwas Neues. Und nach einigem Hin und Her (mein lange favorisiertes “Klecksi”-Design konnte sich dann in Feldversuchen doch nicht behaupten) gibt es jetzt ein brandneues Layout. Mit viel Schwarz und Blau, weil wenigstens die Farben nach zehn Jahren irgendwie wieder aus dem Schamwinkerl geholt werden sollten. Die können ja nichts dafür.

Da werden jetzt demnächst wohl noch ein paar Pixel hin- und hergeschoben (dass das “n” von “relaunch” aussieht wie ein “r” geht natürlich gar nicht), aber im Grunde sollte das jetzt mal ein paar Monate halten. Ich hoffe, es gefällt.
Und bevor ich’s noch vergess: Es wird auch Zeit für ein dickes Dankeschön an meine treuen und untreuen LeserInnen der letzten beiden Jahre. Ich freu mich immer noch über jeden Klick!
Sonntag, 24. Januar 2010 21:40
Heute: Die richtige Staatsbürgerschaft. Weil sie einem unnötige Investitionen erspart. Im Kleinen wie im Großen.
Dienstag, 19. Januar 2010 23:51
Menschen sind manchmal böse. Manchmal zu anderen Menschen, manchmal auch zu Viecherln. Das sollte so nicht sein. Wer einem Hamster einen Böller in den Hintern schiebt und dann die Zündschnur ansteckt: Böser Mensch.
Das mit dem Verzehr von anderen Lebewesen ist da in meinem Kopf schon so eine andere Sache. Da schlägt wohl meine Bauernhof-Kindheit durch, wenn ich das für recht normal, fast möchte ich schon sagen “natürlich” halte. Wobei “natürlich” ja andererseits nie mit “gut” verwechselt werden darf. Aber ich weiß: Es gibt viele Argumente gegen den Verzehr von Fleisch. Interessanterweise ziehen aber auch da bei mir eher solche die mit CO2-Ausstoß und Welthunger. Ich bin sehr dagegen, ein Tier zu quälen (was bei Massentierhaltungen oft genug passiert, vielleicht ja sogar immer). Aber ich bin eigentlich nicht dagegen, ein Tier zu schlachten. Hallo? Schnitzel?
So gesehen ist es auch nur logisch, dass mir die Nachricht von den Lawinenschweinen, die mir so vor etwa einer Woche zum ersten Mal untergekommen ist, ein bisschen beim einen Ohr rein und beim andern wieder rausgewandert ist.
Schon beim Transport mit Beruhigungsmitteln versorgt sollten die unter Vollnarkose und an verschiedene Messinstrumente angeschlossen im Schnee vergraben werden. Schaun, was denn da genau passiert.
Wenn das irgendetwas bei mir ausgelöst hat, dann ein “interessante Idee”. Aber ich wollte keine facebook-Gruppe zur Rettung der Schweine gründen. Nicht mal beitreten. Wenn man Schweine schon für den persönlichen Genuss zum Metzger zerren darf (und deswegen landen sie ja dort, verhungern würd ja niemand wenns nur Obst geben würde), dann sind ein paar gerettete Lawinenopfer ja wohl ein vergleichsweise erst recht guter Grund.
Das haben aber nicht alle so gesehen. Vier Pfoten, der Verein gegen Tierfabriken und die Bild-Zeitung waren sich einig: Das darf man nicht tun. Weil das “pervers” ist (Bild), weil das “unfassbar” ist (Vier Pfoten), weil das “nicht zu rechtfertigen ist” (VGT). “Lassen wir die Kirche im Dorf, die Anzahl der Lawinenopfer ist völlig unvergleichbar mit der Anzahl der Opfer im Straßenverkehr”, sagt dessen Obmann. Als ob das Argument zählen würde, wenn man jedem Fiat Punto ein Ferkel zur Vergrößerung der Knautschzone unter die Motorhaube packen würde.
Den WissenschafterInnen ging es auch nicht in erster Linie darum, ein paar Schweine um die Ecke zu bringen, sondern darum herauszufinden, unter welchen Umständen es möglich ist, einen scheinbar Lawinen”toten” ohne Folgeschäden langsam wieder aufzutauen. Wenn der nämlich erfriert bevor er erstickt, dann – so die die ForscherInnen – könnte so eine Behandlung durchaus Sinn ergeben. Oder anders: “Erweist sich unsere Theorie als stichhaltig, ist das der Beweis dafür, dass Verschüttete mit freien Atemwegen und einer Atemhöhle in Zukunft nicht mehr für tot erklärt sondern stattdessen wiedererwärmt werden müssen. Dies würde zu einem Paradigmenwechsel in der Therapie führen und zahlreiche Todesfälle könnten vermieden werden.”
Machen wir aus den “zahlreichen” der Fairness halber “einen in fünf Jahren”. Mir würde das ehrlich gesagt schon reichen.
Der Boulevard stieg allerdings zu den TierschützerInnen auf die Barrikaden, und ein aufgescheuchter Tourismusverband bangte zur Hauptsaison um das schöne Image von Sölden (scheinbar hat auch 35 Jahre nach “Der Weiße Hai” niemand begriffen, dass man nicht auf Tourismusverbände hören darf). Das Experiment musste nach 10 toten Schweinen abgebrochen werden. Um die restlichen (außer diesem einen vielleicht) kümmert sich jetzt der Tierschutzverein Tirol. Der sucht jetzt Plätze für die Überlebenden. Und wird wohl dafür sorgen, dass sie nie nie nie sterben.
Wie wär’s mit einem Lawinenschwein-Erstaufnahmezentrum? Ich bin mir sicher, die eine oder andere Gemeinde würde sich der lieben, armen, borstigen Hascherl erbarmen.
Tags: tierschutz, verbrecher
Montag, 21. Dezember 2009 23:02

Heute: Mut. Weil es manchmal wichtig ist, sich nicht von Sicherheitshinweisen auf Bedienungsanleitungen einschüchtern zu lassen und Vodka-verklebte Laptop-Tastaturen von alleine halt einfach nicht wieder sauber werden.