Mittendrin statt nur dabei: Markus beim EM-Finale
Montag, 30. Juni 2008 1:02
Fast wär das ja ein totaler Reinfall geworden, das Finale direkt beim Stadion anschaun. Aber dann, bei einer schon etwas traurigen Abschiedsrunde ums Stadion, im Geiste schon auf dem Weg zur Fanzone am Ring, war es plötzlich da: Ein Loch im Transparente-Dschungel mit einer kleinen Menschentraube davor. Und dahinter: ein riesiger Bildschirm.
Mir ist natürlich schon klar, dass knapp 34 Kilometer mit dem Fahrrad sogar für Freizeit-Sportler mit sehr wenig Freizeit keine große Herausforderung darstellen. Aber immerhin: Das sind knapp 34 Kilometer mehr als ich bis jetzt heuer am Fahrrad zurückgelegt hatte. Und sind wir mal ehrlich: Vespa-Fahren macht glücklich, aber es sieht bestenfalls sportlich aus.
Nein, eh, gegen Blitze ist kein Kraut gewachsen. Die Köpfe möchte ich grad rauchen sehen, die seit zehn Minuten probieren, trotz offensichtlichen Stromausfalls im internationalen Fernsehzentrum (ich nehm mal an in Wien, so wie das Wetter hier grad ist) irgendwie ein Bild über den Satelliten zu jagen.
Ein bisschen kam es wie es kommen musste. Die einen jubelten, die anderen waren enttäuscht, es flogen ein bisschen die Fetzen. Als letzten Freitag
Der Werberat hat heute eben jene Werbung “verurteilt”, die ich eben gerade hier noch
Wer auf Fußball-Euphorie steht, und undankbarerweise ausgerechnet die österreichische Nationalmannschaft zum Liebling erklärt hat, der oder die sollte die kommenden, na sagen wir mal ungefähr 20 Stunden noch gut nutzen. Ich prophezeie ja ganz unpatriotisch ein Scheitern mit Pauken und Trompeten.