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Eins, zwei, viele

Dienstag, 30. März 2010 21:01

Pünktlich zu Ostern erscheint alljährlich die seltsamste (und vielleicht falscheste) Statistik des Landes. Die der toten Hasen nämlich.

Schon letztes Jahr ging das heilige Land Tirol als Hasenparadies daraus hervor. Gerade einmal zwei Tote galt es zu beklagen. Dicht dahinter: 10 zermantschte  in Vorarlberg. Ein deutliches West-Ost-Gesteige. Möchte man meinen. Jetzt wirft die aktuelle Statistik des VCÖ aber ein völlig neues Licht auf die Sache. Gut, die Opferzahlen konnten in Tirol um bemerkenswerte 100% reduziert werden. Kein einziger Hase musste hier im letzten Jahr sein Leben unter einem Auto lassen. Aber die wahre Überraschung liefert Wien. Völlig überraschend stürmt die Bundeshauptstadt auf Platz zwei der hasen-sichersten Bundesländer.

Österreich: 38.199 (41.035)
Niederösterreich: 21.338 (21.781)
Oberösterreich: 7.587 (8.591)
Burgenland: 4.912 (5.695)
Steiermark: 3.150 (3.597)
Salzburg: 692 (814 )
Kärnten: 512 (473)
Vorarlberg: 7 (10)
Wien: 1 (92)
Tirol: 0 (2)

Und die Spitze liegt sogar in Wurfweite. Zwei platte Hasen aus Salzburg kurz über die Grenze geschupft, und Wien ist offiziell das hasenfreundlichste Bundesland. So kurz vor der Wahl wär das doch mal was.

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Das Glück … ist ein Vogerl. Ein deppates.

Montag, 11. Mai 2009 21:15

Zurück in Wien, raus aus dem Zug, hinaus auf den Parkplatz. Herzinfarkt. Also fast. Wo ich am Freitag die Vespa geparkt hab herrscht gähnende Parkflächenleere. Ein Blick aufs Tafeln verrät warum: Wo man nur zum Ein- und Aussteigen halten darf, darf man halt nicht parken. Eh. Ding Ding Ding macht die Kasse in meinem Kopf, denn ich weiß aus Erfahrung zwei Dinge. Erstens: Ein abgeschlepptes Motorrad kostet knapp 200 Euro. Zweitens: Die Abschleppfirma macht das Ding dabei manchmal kaputt. Behaupte ich jetzt, weil die behaupten natürlich, das waren sie nicht. Und deswegen (nochmal Ding Ding Ding) muss man dann den Schaden selbst bezahlen.

Eine knappe Stunde später am Abschleppauto-Sammelplatz in Simmering komm ich mir dann vor wie bei der Einreise in die USA. Kontakt mit Menschen die dort arbeiten grundsätzlich nur durch Panzerglas. Immerhin kann man mit Kreditkarte zahlen. Und bekommt professionelle Unterstützung bei der Suche nach seinem Fahrzeug. “Segns dort hinten den Verschlog? Do drin.”

Auf dem Weg dorthin (und der ist lang) gibt’s dann noch wundersames zu sehn: Scheinbar werden nicht nur Autos und Motorräder abgeschleppt, wenn sie falsch geparkt sind. Da stehen auch Tausende von Einkaufswagerl, fein säuberlich nach Supermarktkette geordnet.

Abgeschleppte Einkaufswagerl in Simmering

Wo kommen die her? Warum will der Merkur die nicht zurückhaben? Wurden die von bösen Punks in einer Ladezone abgestellt?

Und dann steht sie da, neben einer kleinen artverwandten Leidensgenossin. Und natürlich: Schwer angeschlagen. Ich weiß nicht wie sie das machen (also eigentlich weiß ich es schon, sie hängen den Haken halt beim Lenker ein und ziehen an, die Säcke), aber wie beim letzten Mal: ausgedrehter Lenker. Wenn man genau schaut sieht mans sogar auf dem Foto. Fährt man geradeaus, leuchtet man konsequent nach Rechts. Hält man den Lenker gerade, geht’s schnurstracks in den Gegenverkehr. Spitze gemacht, liebe MA48. Freut mich sehr.

Immer schön auf den Gehsteig leuchten.

Und diesmal wird’s bezahlt meine Lieben.

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Wenn ich ein Hase wär, würde ich nach Kufstein ziehn.

Mittwoch, 8. April 2009 20:01

Bunny SuicideAber auch nur, wenn ich total dumm wär, und jeder Statistik auf den Leim gehn. Die nationale Hasen-Opfer-Zählstelle VCÖ (Verkehrsclub Österreich) veröffentlichte nämlich  allen ernstes eine nach Bundesländern aufgeschlüsselte Hasen-Sterbe-Tafel. Und da schauts im Heiligen Land Tirol für lebensfrohe Hasen doch recht rosig aus. Niederösterreich hingegen is eher was für lebensmüde. Wenn’s denn alles wahr ist. [--> weiterlesen]

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Kennst du Grand Theft Auto?

Samstag, 17. Mai 2008 18:54

Im San Andreas-Teil gibt es dort eine kleine, nervige Mission, in der man auf einem Motorrad einem Pizzaboten hinterherjagen muss. Hab ich glaub ich nie in der Zeit geschafft damals. Heute hab ich das wieder gut gemacht.

Dieses kleine rote Fahrschul-Fahrzeug ist an einer Kreuzung in der Donaustadt an mir vorübergefahren und hat mich ein bisschen an die Fahrschule Non-Stop erinnert. Also hab ich alles was ich in GTA und im richtigen Leben so gelernt hab ausgepackt und mit meiner Vespa Jagd auf den Smart gemacht. Und irgendwann war das kleine Ding tatsächlich nicht nur eingeholt, sondern ich bin auch noch schön bei Rot dahinter zu stehen gekommen. Das klingt leichter als es ist, Samstag nachmittag beim Donauzentrum. Probiert das mal.  

Ferrari

Die Fahrschule Rainer bietet nicht nur Ferrari-Fahren ohne Aufpreis. Inzwischen hab ich mich natürlich ein bisschen schlau gemacht, und es gibt noch mehr: Mit der Fahrschule RAINER Karte kommt man zum Beispiel gratis in die Nachtschicht. Und die besitzt nicht nur einen Ferrari, sondern auch einen Lamborghini. Der “Die mit dem Ferrari und dem Lamborghini”-Aufkleber muss wohl erst trocknen.

Also nochmal zusammenfassend, da hätten wir: eine Fahrschule mit “RAINER Durchkommensgarantie”, zwei für AnfängerInnen total übermotorisierte Sportwagen und Gratis-Eintritt in die Großraumdisko. Super-Kombi.

Aber das beste (das hab ich jetzt schon öfter bei Fahrschul-Websites gesehen – und frag mich grad,… was mach ich dort eigentlich?): Es gibt natürlich gekonnt geposte Bilder von allen Schulungs-Ausfahrten im Ferrari und im Lamborghini. Das parallel Einparken kommt dann hoffentlich auch bald dran…

Parksünder

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Nachts Streifen fahren

Donnerstag, 8. Mai 2008 1:28

Seit gestern schlafe ich bei offenem Fenster. Weil ich beschlossen habe, dass nach einer Woche Mai sowas wie Frühsommer ist. Also Fenster auf.

Jetzt kommt durch offene Fenster aber nicht nur jede Menge frische Luft, manchmal wehen da auch ganz komische Gerüche herein. Bei mir am Klo riecht es zum Beispiel traditionellerweise nach … Schnitzel. Weil das Lokal im Erdgeschoss seine Küche scheinbar in den gleichen Lichtschacht entlüftet.

Aber heute Nacht, gerade eben, da kam ein anderer Duft durchs Fenster. Der Duft frischer Straßenmarkierungen. Mag ich sehr. Lieber als den Bitumen-Gestank der letzten Tage. Und ein Blick hinaus bestätigt: Die Bauarbeiten vor meinem Haus finden nach vier Jahren tatsächlich langsam ein Ende. Die meisten Bagger sind weg, es geht schon wieder um Kosmetik.

Streifen

Gleich drei hochqualifizierte Fach-Straßenanmaler wurden da von der Magistratsabteilung xy in die Heinestraße geschickt. Das ist schlau. Wenn einem schlecht wird vor lauter Lack, bleiben immer noch genügend Hände zum Malen übrig.

Und zur Feier des Tages will ich jetzt mal nicht so sein und verrat auch nicht, alle wieviele Streifen die Herren eine Rauchpause eingelegt haben. Ich vergönn es ihnen ja.

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Ich bremse auch für FahrschülerInnen

Dienstag, 22. April 2008 16:52

Wie kommt man eigentlich auf die Idee, dass “Nonstop” ein passender Name für eine Fahrschule wäre? Da ist natürlich absehbar, dass die Insaßen das auferlegte Bremsverbot schon zu ihrer eigenen Sicherheit mit einer konstanten Geschwindigkeit von etwa 15 km/h ausgleichen.

Fahrschule Non Stop

Auf fahrschule-nonstop.at finden sich übrigens meine heutigen Lieblings-Seltsamen-Anführungszeichen. Ich zitiere: 

Unsere Fahrlehrer sind kompetente Mitarbeiter und auch “angenehme” Beifahrer mit sehr viel Geduld.

Whatever…

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